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Für Sänger:innen, die sich selbst am Klavier begleiten wollen

Die Akkorde kannst du schon. Warum klingt deine Begleitung trotzdem noch nicht rund?

Was zwischen „ich kann die Akkorde“ und „ich begleite mich selbst“ liegt, und wie du dahin kommst.

Fabian Petzold am Flügel

Fabian Petzold am Flügel

Du singst, vielleicht schon lange. Vielleicht unterrichtest du Gesang oder leitest einen Chor.

Am Klavier kennst du die Akkorde und kannst sie greifen. Aber wenn du dich dazu singst, klingt es eher nach Akkorde abspielen als nach einer richtigen Begleitung.

Und weil die Hände so viel Aufmerksamkeit brauchen, bleibt für die Stimme weniger übrig, als dir lieb ist.

Also doch wieder das Playback, das nicht in deiner Tonart ist. Oder jemand, der dich begleitet, aber genau an dem Abend keine Zeit hat.

Woran es meistens hängt

Ich bin Fabian, Pianist auf der Bühne und im Studio, mit Wurzeln in Jazz, Pop, Soul und Funk. Im Coaching zeige ich Sänger:innen, wie sie sich am Klavier selbst begleiten.

Viele denken dann, sie müssten noch mehr Akkorde lernen. Meistens hängt es aber an etwas anderem, nämlich daran, wie die Akkorde gespielt werden.

Zwischen „ich kann die Akkorde“ und „ich begleite meinen Song“ liegen aus meiner Erfahrung fünf Schritte. Neue Akkorde brauchst du dafür kaum.

Meistens reichen die Akkorde, die du schon kannst. Man muss sie nur anders spielen.

Die fünf Schritte zwischen Griff und Begleitung

  1. Akkordöffnungen

    Du spielst dieselben Akkorde wie bisher, nur anders gegriffen. Das klingt sofort voller, und meistens merkt man hier zum ersten Mal, wie viel in den bekannten Akkorden steckt.

  2. Pattern und Groove

    Ein Akkord, der einfach liegt, hat noch keinen Rhythmus. Mit einem Pattern, das zum Song passt, kommt Bewegung rein.

  3. Übergänge und Fill-ins

    Hier geht es darum, wie du von einem Akkord zum nächsten kommst, ohne dass es holpert. Kleine Fill-ins helfen dabei.

  4. Arrangement und Dynamik

    In der Strophe spielst du anders als im Refrain. Wenn du das am Klavier steuern kannst, hat der Song Höhen und Tiefen.

  5. Transponieren

    Du spielst den Song in der Tonart, die gerade zu deiner Stimme passt, auch wenn du das kurzfristig entscheidest.

Wie Piano4Singers aufgebaut ist

Piano4Singers ist mein Programm für Sänger:innen, die sich am Klavier selbst begleiten wollen. Es läuft über sechs Monate und folgt diesen fünf Schritten. Am Ende sollst du ein Lied anstimmen und dich selbst begleiten können, in jeder Tonart und mit genug Kopf frei für die Stimme.

Am Anfang klären wir, wo du stehst und was du erreichen willst. Danach sieht jede Woche ungefähr so aus:

Lernen
Montags kommt ein kurzer Video-Input zum aktuellen Thema.
Anwenden
Du bekommst eine konkrete Übeaufgabe für dein Klavier.
Persönliches Feedback
Du schickst ein Video, und ich gebe dir Rückmeldung. So oft du willst.
Gemeinsam üben
In der wöchentlichen Live-Session setzen wir das Gelernte zusammen mit der Gruppe um.

Du weißt also jede Woche, woran du übst, und bekommst Rückmeldung, bevor sich Fehler einschleifen.

Einmal im Monat schauen wir zusammen, wie dein Üben läuft. Der sechste Monat ist zum Anwenden da. Du nimmst dir deine eigenen Songs vor und setzt alles zusammen. Materialien und Playbacks findest du jederzeit auf der Lernplattform.

Eine Woche bei Piano4Singers

Eine Woche bei Piano4Singers

Was Teilnehmerinnen sagen

Ich spiele sicherer, mit deutlich mehr Verständnis für Patterns, Groove, Rhythmik und Dynamik.
JessicaSängerin und Vocal Coach
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell Erfolge erzielen kann.
ElkeSinger-Songwriterin und Gesangscoach
Für alle, die ihre Songs gut am Klavier begleiten wollen, ein Must Have.
MirjamVocal Coach

Wie es jetzt weitergeht

Wenn du bis hierhin gelesen hast und denkst, das könnte etwas für dich sein, buch dir ein Kennenlerngespräch. Du erzählst mir, wo du am Klavier gerade stehst und wo du hinwillst, und dann schauen wir zusammen, ob Piano4Singers zu dir passt.

Der nächste Durchgang startet im Oktober. Es gibt 20 Plätze.